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Tanzkino – Filmvorführung und anschließend Tanz im Kino – 49808 Lingen

un loco • 15. Juni 2009 • Termine
27. Juni 2009
20:00

Das Centralkino in Lingen stellt hier ein besonderes Ereignis vor:

Tanzkino – Filmvorführung und anschließend Tanz im Kino

Film: Der letzte Applaus / El ultimo aplauso

Über den Niedergang der berühmtesten Tangobar Argentiniens und dem Wunsch aller Solisten zum Abschied noch einmal vor Publikum zu singen.
Sprache spanisch, deutscher Untertitel

Samstag, 27. Juni 2009, 20:00 Uhr

Im Centralkino in Lingen

Weitere Infos unter
www.un-loco.de
www.centralkino-lingen.de
www.derletzteapplaus.de

Die Kosten betragen, wahrscheinlich wie beim letzten Tanzkino im März ( Salsa y amor ) so ca. 5 Euro.

Centralkino e.V.
Marienstr. 8
49808 Lingen

E-Mail: info@centralkino-lingen.de

Tel.: 0591 – 8073336


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El ultimo aplauso – Kinofilm [2009]

un loco • 17. April 2009 • Im Fokus, Termine
21. Mai 2009
20:00
dancers01.jpg “Der letzte Applaus” ist ein wunderbarer Dokumentarfilm, der ab dem 21.Mai 2009 in ganz Deutschland in den Kinos laufen wird. Es ist ein Film über Menschen, die den Tango als ihre grosse Leidenschaft begreifen.

Der Film erzählt die bewegende Geschichte einer vergessenen Gruppe von gealterten Tangosängern aus Buenos Aires, die jahrelang in einer der berühmtesten Tangobars der Stadt aufgetreten sind, der “Bar El Chino”. Nachdem der Besitzer der Bar 2001 unter mysteriösen Umständen starb, wurde die Bar von seiner Witwe und ihrem neuen Partner übernommen. Ein paar Wochen später war dieser lebensfrohe Ort abgewirtschaftet und verödet.

Der preisgekrönte Regisseur German Kral dokumentiert mit seinem Film ein Stück argentinischer Geschichte und einzigartiger Alltagswelt, die er über 8 Jahre hinweg beobachtet hat. Es ist ein Film über die Leidenschaft für den Tango, das Singen und die Lust am Leben, der bei seiner Premiere am Filmfestival in Hof 2008 ein absoluter Publikumshit war! “Der letzte Applaus” wird im spanischen Original mit deutschen Untertiteln zu sehen sein.

Ab dem 21.5.2009 kann man unter der Adresse http://www.kino.de/kinofilm/der-letzte-applaus/100149.html die aktuellen Spielzeiten der deutschen Kinos abrufen. In Münster wird das Kino Cinema täglich bespielt, wobei zur ersten Vorführung am 21.5.2009 der Regisseur German Kral anwesend sein wird.


Arsenal Filmverleih präsentiert
Ein Leben für den Tango
(El ultimo aplauso)
Ein Film von German Kral
Eine deutsch-argentinisch-japanische
Coproduktion, 2008,
Spanisch mit deutschen Untertiteln,
88 Minuten, 35mm, Dolby Digital 5.1, Farbe
Bundesstart: 21. Mai 2009

Links zum Film:


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Die Tränen meiner Mutter – Kinofilm 2008

un loco • 22. Oktober 2008 • Im Fokus, Termine
6. November 2008
20:00

Ein Film von Alejandro Cardenas Amelio

Nach einem Drehbuch von Cuini Amelio-Ortiz und Alejandro Cardenas Amelio
Mit Adrian Gössel, Rafael Ferro, Erica Rivas, Alice Dwyer, Fabian Busch u.a.
Kinostart: 06. November 2008

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KURZINHALT

Eine geräumige Fabriketage in den 80ern. Den 12jährigen Alex (Adrian Gössel) und seine Eltern Carlos (Rafael Ferro) und Lizzy (Erica Rivas) hat es auf der Flucht vor der argentinischen Militärjunta nach Westberlin verschlagen. Während seine Eltern mit unterschiedlichem Erfolg versuchen, sich an die neuen Lebensumstände fern der Heimat zu gewöhnen, lernt Alex, dass auch eine skurrile WG eine „richtige“ Familie sein kann. Weder seine sich langsam entwickelnden, geheimnisvollen telekinetischen Fähigkeiten, noch die erste Liebe können jedoch verhindern, dass Alex’ Eltern sich nach und nach voneinander entfernen: Lizzy fühlt sich in Deutschland und mit ihrer Arbeit als Journalistin wohl, Carlos dagegen zieht sich immer mehr in sein Künstler-Schneckenhaus zurück. Dass ausgerechnet Anita (Toni Gomis Chaparro), die spanische Freundin von Mitbewohner Jürgen (Joachim Paul Assböck), zu Carlos durchzudringen scheint, passt Alex gar nicht in den Kram…

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Ein Inselleben: In der West-Berliner Fabriketage, die für den aus Argentinien stammenden Alex und seine Eltern Zuflucht, Arbeitsplatz, Rückzugsort und Bühne zugleich ist, gelten eigene Regeln. Staunend erlebt der 12jährige die Vor- und Nachteile des 80er-Jahre-WG-Lebens mit all seinen Besonderheiten. Aus der Sicht des erwachsenen Alex (Fabian Busch) in Rückblenden erzählt, entstand Alejandro Cardenas Amelios beeindruckendes Regiedebüt. DIE TRÄNEN MEINER MUTTER beschreibt sensibel und humorvoll die zerrissene, aber auch aufregende Kindheit eines außergewöhnlichen Jungen an der Schwelle zur Pubertät und malt nebenbei ein farbenprächtiges Kaleidoskop der politischen und gesellschaftlichen Ereignisse dieser spannenden Zeit.

Die TRÄNEN MEINER MUTTER lief bereits erfolgreich auf mehreren Festivals: Alice Dwyer wurde für ihre Nebenrolle als WG-Mitbewohnerin Sik mit dem Max Ophüls Preis ausgezeichnet, für seine beeindruckenden Bilder erhielt Kameramann Florian Schilling den Jin Jue Award für die beste Kamera auf dem 11. internationalen Film Festival in Shanghai. Der Film lief auf dem Montreal World Film Festival 2008 in der Kategorie Focus on World Cinema und wird in Kürze auf der 53. Semana Internacional de Cine de Valladolid in der Kategorie Punto de Encuentro gezeigt.
Produziert wurde DIE TRÄNEN MEINER MUTTER von Filmworker in Koproduktion mit dem ZDF / Das kleine Fernsehspiel, der Nicolas Grupe Filmproduktion, der Cinemedo sowie Creado Film. Gefördert wurde der Film mit den Mitteln der Filmstiftung NRW, dem medienboard Berlin Brandenburg und dem Kuratorium junger deutscher Film.

Kinostart  in Cinema Münster, Warendorfer Strasse 6.11.2008

Hier geht es zum Lageplan / Anfahrtskizze auf der Google-Maps-Karte “Tango in Deutschland

siehe auch Cinema Münster oder Website zum Film.

Vielleicht findet sich noch jemand, der an diesem Abend eine Tanzmöglichkeit im Foyer des Cinema schafft.


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Finnischer Tango – Kinofilm 2008 – Cinema Münster

un loco • 22. Oktober 2008 • Termine
26. Oktober 2008
13:00

finnischer_tango_2.jpgTemporeiche, unverblümte und sinnliche Komödie und eine ungewöhnliche Geschichte über Vertrauen und Zusammenhalt.

Alex hat keine Freundin, keine netten Eltern und keinen Bausparvertrag. Dafür hat er den Finnischen Tango. Sein Akkordeon ist ihm wichtiger als seine Kumpels, mit denen er erfolglos durch Deutschland tourt – bis sich einer der beiden das Leben nimmt und der andere Band und Freundschaft aufkündigt.

Alex steht plötzlich allein da. Auf der Flucht vor Schulden und Einsamkeit erfährt er von einer Behindertentheatergruppe, die noch einen Mitspieler sucht. Kurzerhand erfindet sich Alex eine Behinderung, ein Rollstuhlfahrer wird um den Behinderten-Ausweis erleichtert und Alex kann in das Wohnprojekt der Theaterleute einziehen. Doch von den Freundschaftsangeboten und der Liebenswürdigkeit der Behinderten herausgefordert, muss Alex sein Verhältnis zu Gemeinschaft und Verantwortung neu definieren.

“Der zweite Film von Produzent Eike Besuden (“Verrückt nach Paris”) ist unter der Regie von Buket Alakus (“Eine andere Liga”) eine liebenswerte Mischung aus Road Movie, Behinderten-Komödie und charmanter Selbstfindung geworden. Für den positiven Eindruck sorgen auch eine inspirierte Kamera, lakonische Dialoge und die Musik von “Langoland” und der finnischen Tangogruppe “Uusikuu”.”
(Blickpunkt:Film)

Hier geht es zum Lageplan / Anfahrtskizze auf der Google-Maps-Karte “Tango in Deutschland

siehe auch Cinema Münster oder Website zum Film.


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Film ‘Sur’ im Cinema – Kooperation mit Con Corazón – Tangoabend

un loco • 4. Juni 2008 • Archiv

sur2.jpg

Die erfolgreiche Kooperation in Münster zwischen Cinema und Con Corazón wird am kommenden Samstag dem 7.6.2008 um 21:00 mit der Aufführung des Films ‘Sur’ von Fernando Solanas fortgesetzt. Der Film beginnt um 21:00 Uhr. Anschliessend darf im Foyer getanzt werden.

(pressetext) 1987/88, nach seiner Rückkehr aus dem Exil, hat Fernando Solanas den Spielfilm “Sur” realisiert. Ein Schlüsselwerk des jüngeren politischen Kinos genausosehr wie ein melancholischer Liebesfilm. 1976 übernahmen die Generäle in Argentinien die Macht; 1983 endete ihre Herrschaft. Die 6 Millionen Dollar anfänglicher Auslandschulden haben sie in dieser Zeit auf 45 000 Millionen Dollar anwachsen lassen. Ihre Kritiker und Gegner im Land haben sie terrorisiert, gefangengenommen, gefoltert, umgebracht. Einige konnten sich ins Exil absetzen, unter ihnen der Musiker und Filmemacher Fernando Solanas, der in Paris lebte und dort einen der eindrücklichsten Exilfilme drehte: “Tangos, el exilio di Gardel”.

Diesem Klagelied der Trennung folgte nach der Rückkehr “Sur”, in dem die Zeit der Finsternis in Argentinien noch einmal durchquert wird und damit auch ein stückweit bewältigt. …

Weitere Infos zum Film beim Verleiher.

Anfahrtskizze und Lageplan auf der Google Maps Karte “Tango in Deutschland


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Melingo – Maldito Tango [CD]

un loco • 14. März 2008 • Gut aufgelegt

melingo_maldito_tango_klein.jpg

Ein Diamant für weniger als 20 Euro!

Am 4.April wird die neue Scheibe von Daniel Melingo in Deutschland veröffentlicht werden. Nun, dieser Kerl hat bisher alle möglichen Attribute erhalten, meist liest man vom Tango-Punk und von einer Stimme wie Tom Waits. Mir ist das egal; ich höre die CD vorurteilsfrei.

Furztrocken, ohne technischen Schnickschnack erreichen mich die ersten Töne von “En un Bondi Color Humo”, mit denen gleich wieder der Schelm durchschimmert. Eine Musik, mit einer Fröhlichkeit wie man sie zum Beispiel mit dem Soundtrack zum thematisch sehr traurigen Kinofilm “Zug des Lebens” assoziiert. Zigeunermusik eben, so hätte man es früher genannt. Gipsymusik, heute? Naja, nicht wirklich. Um genau zu sein, hat er eine Milonga geschickt in diese Musik verpackt.

“Julepe en la Tierra” kommt mit gleicher Fröhlichkeit daher. “A Lo Magdalena”, ein Tango, ist handgemachte Musik, mit französischem Akzent. Klingt ein bisschen nach “El Motivo”, es stellt sich mir die Frage wer die quäkige Stimme singt und ob es sich dabei um eine Persiflage handelt. “Se Igual”, ebenfalls ein Tango und genau wie der Vorgängertitel gut tanzbar, lässt uns wieder an die vielen Seine-Brücken denken. Die Stimme ist ohne Zweifel das Besondere an den bisherigen Titeln. Ich will mich nicht in die Schlange der Tom-Waits-Vergleicher einreihen, aber die Stimme ist schon, Verzeihung, geil.

Kaum habe ich diesen Satz geschrieben folgt das erste instrumentale Stück, “Luisito”, das es in sich hat, es marschiert, Melingo pfeift, das Saxophon singt. Na bitte, so soll es sein. Tango der Herz und Beine trifft.

Grad hab ich mich eingehört und glaube den restlichen Verlauf der CD erahnen zu können, da straft Melingo mich gnadenlos ab. “Chadigo” beginnt wie eine der zahlreichen von Gitarren getragenen Milogas, wie z. Bsp Zitarrosa unzählige gespielt hat, aber bereits nach einigen Takten schimmert die Westerngitarre – “Spiel mir das Lied vom Tod” lässt grüssen – gnadenlos durch. Mönchsgesang trägt den Titel weiter zu einem Heavymetall Riff, das allerdings auf der Bratsche ertönt. Beim zweiten Hören stelle ich fest, daß unter die Bratsche tatsächlich eine Bratgitarre á la Metallica gemischt wurde. (ob die Bratsche daher ihren Namen hat?)

“Pequeño Paria” beginnt mit psychedelischen Tönen, wie die sehr frühen Pink Floyd. Doch schon nach wenigen Momenten trägt mich das Schlagzeug weiter zum A-capella-Chor. Südamerikanische Gospelgesänge sind schlafmützig gegen das, was Daniel Melingo und seine Freunde hier bieten. Ich kann nicht anders. Mein ganzer Körper wippt im Rhythmus der Musik, die sich mittlerweile zum A-capella-Gesang gesellt hat. Mann, diese Stimme fängt einen wirklich ein! Wie nicht anders zu erwarten, schliesst der Titel mit psychedelischen Effekten. Keine “Bügelmusik” für meine Frau.

Mit “Mont Martre de Hoy” kehren wir zum guten, alten Tango zurück. Gitarre, Geige, Bandoneon und Klarinette bestimmen das Bild. Darin eingebettet, eine Stimme die man unter Tausenden erkennt. Doch halt, die Geschwindigkeit täuscht einen Tango vor -der Scharlatan singt in Wirklichkeit eine langsame Milonga. “Cuando la Tarde de Inclina” verwöhnt uns ebenfalls mit all den Zutaten, die einen guten Tango kochen lassen. Umrühren. Fertig! Melingo hat Alles bestens abgeschmeckt.

“Eco il Mondo” ist, um im Bild zu bleiben, eine Nachspeise, die manchem schwer im Magen liegen wird. Mit über zwölf Minuten nicht gerade kurz, zeichnet Melingo Stimmungen. Mit seiner Stimme. Mit dem Kontrabass. Und mit Vogelgezwitscher. Minutenlang. Zuerst ist mir der Titel wegen des Vogelgezwitschers ziemlich auf die Nerven gegangen. Ja, das kommt davon, wenn man zu rezensierende Platten im Auto auf dem Weg zum Kunden hört. Mittlerweile habe ich den Titel auf einer ordentlichen Steroanlage gehört. Nun, er gefällt mir jetzt besser. Mim, eine befreundete Redakteurin hat mit ihrer Sichtweise ebenfalls dazu beigetragen, den Titel besser zu verstehen. Ich will Ihrer Schilderung nicht vorgreifen, daher freue ich mich schon jetzt auf ihre Rezensierung auf www.panchotango.at .

Die letzten Töne dieser konzeptartigen CD verhallen im Wohnzimmer. Was bleibt mir nun als Fazit? Das ganze Melingo-ist-der-Punker-der-Tangoszene-Gequatsche trifft aus meiner Sicht, zumindest für diese CD in keinster Weise zu. Melingo ist ein Künstler mit ernsten Ambitionen, möglicherweise gar mit politischen, denn in “Pequeño Paria” singt er von verlorenen Kindern. Die Übersetzung des Textes reiche ich noch nach. Seine Musik ist mal fröhlich, mal ernst. Immer authentisch, handgemacht, meist eher trocken, ohne grosse Studioeffekte abgemischt. Es gelingt Melingo mit dieser CD der Tangokultur elf weitere Titel hinzufügen. Jeder ein Unikat. Auch ohne Melingos Stimme haben die Titel einen eigenen Character. Mit seiner Stimme sind es nicht einfach Unikate. Es sind Diamanten. Seine Arrangement sind auf das Wesentliche reduziert und dennoch sehr detailgetreu inszeniert. Es sind nicht immer glatte und althergebrachte Harmonien, die Melingo uns präsentiert. Gelegentlich verlässt er die ausgelatschten Pfade der Tangoharmonien, bedient sich in anderen Genres. Trotzdem, irgendwie denke ich beim zweiten, dritten Hören: “Ja, so fühlt es sich gut an!”.

Diese CD markiert einen Meilenstein in Melingos Biographie und legt die Messlatte für anspruchsvollen, eigenständigen, zeitgenössischen Tango in schwindelnde Höhen. Insgesamt stelle ich fest, daß Melingo einer Strömung des neuen Tango zuzurechnen ist, die weder mit Tanghetto, Bajofondo oder Otros Aires noch mit Fernando Otero und schon garnicht mit den üblichen Orchestra Tipica kompatibel ist. Es ist spannend zu beobachten, daß Tangomusik lebt, sich weiterentwickelt und in unterschiedliche Strömungen divergiert.

Sobald die CD draussen ist, sollte sich jeder für kleines Geld einen dieser Diamanten sichern. Wer will kann sich die Collection persönlich auf der Deutschlandtournee vorführen lassen.


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