Tags: ‘Ort=Hamburg’

Blind Date Tango – Ein Bericht

un loco • 7. Mai 2008 • Archiv

Blind Date TangoSchriebe ich auf Papier, stilecht selbstverständlich mit einer Royal-Bar-Lock-Schreibmaschine, so spannte ich soeben ein neues, leeres Blatt ein. In der Zimmerecke, neben meiner Hochseeangel, stünde der überquellende Papierkorb. Der Plattenspieler dudelte Miles Davis’ – Round midnight, während meine Havanna im Aschenbecher liegend den Raum mit blauem Rauch füllte. Lediglich Unmengen schottischen Whiskeys würden mir halbwegs über den Frust des leeren Blattes hinweghelfen.

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Rezension Patrick Stern – Hafentango

Gastwriter • 23. Februar 2008 • Reportage

Hafentango in Hamburg auf der Meile – Ein Abend im Januar 2008 im La Yumba (von Martin Hallier)

pen004.jpgDer Tango ist nicht nur Tanz; er ist vielmehr eine (städtische) Volksmusik, in der sich das ganze Leben der Einwanderer und Zuwanderer, mehr der kleinen als der großen Leute, in einer überaus reichen Palette an Farben, vielfältigen Eingebungen und Emotionen widerspiegelt. Die Straßenbahn am frühen Morgen mit denjenigen, die zur Arbeit fahren müssen und denen, die nach durchzechter und durchtanzter Nacht nach Hause fahren, die Fuhrwerke wie das mit den treuen Zugtieren Manoblanca und Porteñito, die noch eine kleine Portion Kraft aufbringen sollen, um den heimischen Stall zu erreichen; die vielen Episoden von enttäuschter Liebe, von Verrat und Eifersucht, von Geld, Glanz und Knast, Glücksspiel und Gebet, Aufstieg und Fall, kaum etwas, was nicht im Tango abgebildet und erzählt wird.

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New Tango Orqesta – Hamburg Fabrik 26.3.2008

un loco • 9. Februar 2008 • Termine
26. März 2008
00:00

new-tango-orquestra-400.jpgEs ist endlich an der Zeit eine kulturelle Brücke von Münster nach Hamburg zu schlagen – und sei es nur in Form von Mitfahrgemeinschaften und Übernachtungsmöglichkeiten. Es ist schon eine besondere Freude zu sehen, was die Hamburger Fabrik uns allein in den kommenden Monaten anbietet. Daniel Melingo, Bajofondo mit und ohne Tangoclub, Renato Borghetti und New Tango Orquesta. Nee. Kein Tippfähler: New Tango Orquesta!

Nicht nur Billy, Klippan und Rationell, nein auch Peter Gran (E-Gitarre), Thomas Gustavsson (Klavier), Josef Kallerdahl (Kontrabass), Livet Nord (Geige), Per Störby (Bandoneon) und Johanna Dahl (Cello) kommen aus Schweden.

Der Pressetext zur Tournee versucht eine Beziehung zu Piazzolla herzustellen, doch dieser Vergleich würde den jungen Schweden nicht gerecht. Ja, Piazzolla schwingt mit. Doch genauso Metallica, Keith Jarrett, Eberhard Weber und einige andere. Was diese Rasselbande produziert ist so farbenfroh, das der Ikeakatalog dagegen so blass aussieht wie Papi nach ‘ner beschleunigten Fahrt im Kettenkarussell. Alles Eigenkompositionen. Hut ab. Auf so eine Truppe hab ich schon lang gewartet. Tanzbarkeit? Eher für Fortgeschrittene! Hörbarkeit: Affengeil. Von Klassik bis Metal – alles dabei. Zum Hören verweise ich auf die Website der Gruppe. ‘Ne Plattenbesprechung gibt’s noch separat auf diesem Sender.

Ich weiss, daß der 26.3.2008 ein Mittwoch ist, aber das sollte uns Verrückten schei…egal sein. Wir leben jetzt und hier. Sowas, da bin ich mir sicher, kommt so schnell nicht wieder. Alter Schwede!

Weitere Infos wie immer beim Veranstalter.


Suchbegriffe: New Tango Orquesta, New Tango Orchestra, New Tango Orchester, Schweden, sweden


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New Tango Orquesta – Hamburg Fabrik 26.3.2008

un loco • 8. Februar 2008 • Archiv

new-tango-orquestra-400.jpgEs ist endlich an der Zeit eine kulturelle Brücke von Münster nach Hamburg zu schlagen – und sei es nur in Form von Mitfahrgemeinschaften und Übernachtungsmöglichkeiten. Es ist schon eine besondere Freude zu sehen, was die Hamburger Fabrik uns allein in den kommenden Monaten anbietet. Daniel Melingo, Bajofondo mit und ohne Tangoclub, Renato Borghetti und New Tango Orquesta. Nee. Kein Tippfähler: New Tango Orquesta!

Nicht nur Billy, Klippan und Rationell, nein auch Peter Gran (E-Gitarre), Thomas Gustavsson (Klavier), Josef Kallerdahl (Kontrabass), Livet Nord (Geige), Per Störby (Bandoneon) und Johanna Dahl (Cello) kommen aus Schweden.

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Bajofondo Tango Club – Hamburg – Fabrik 13.4.2008

un loco • 3. Februar 2008 • Termine
13. April 2008
00:00

bajofondo.jpg(beatsinternational.com) Nur Kennern der Szene wird der Name Gustavo Santaolalla ein Begriff sein. In Wahrheit kennen Millionen Menschen seine Musik! In seiner Trophäen-Sammlung hat Gustavo Santaolalla mittlerweile zwei Oscars für Filmmusik (Babel/ Brokeback Mountain), einen Golden Globe, neun Latin Grammys (u.a. erhielt er 2005 die hochverdiente Auszeichnung als Produzent des Jahres), einen Grammy, und zwei BAFTA Awards. Einen der Latin Grammys gewann er 2003 für die Produktion des ersten Bajofondo-Albums.

Auf dem neuen Bajofondo Album sind u.a. Gäste und Freunde, wie Nelly Furtado oder Elvis Costello vertreten.

Der Name Bajofondo Tango Club war immer etwas irreführend: Denn obwohl der Tango unbestreitbar eines der Stilmittel ist, mit denen die Musiker des argentinisch-uruguayanischen Kollektivs seit 2002 jonglieren, war und ist er eben doch nur ein Stilmittel unter vielen. Deshalb behagt es Gustavo Santaolalla, dem Vordenker des neunköpfigen Ensembles, auch gar nicht, wenn die Musik der Band als “Electronica-Tango” bezeichnet wird. “Wir mögen diese Etikettierung nicht, weil wir das, was wir machen, weder für Tango noch für Electronica halten. Wir spielen Musik vom Rio de la Plata, und wenn man Musik kreieren möchte, die zeitgenössische Klänge aus Städten wie Buenos Aires und Montevideo repräsentiert, dann ist es – zumindest in unseren Augen – nur natürlich, daß auch Elemente von Tango, Murga, Milonga und Candombe in diese Musik einfließen, da sie Bestandteil der genetisch-musikalischen Landschaft dieses Teils der Welt sind. Aber die vierzigjährige Geschichte der argentinischen und uruguayanischen Rock-, HipHop- und Electronica-Musik sind auch Bestandteil dieser Landschaft und der Geschichte dieser Region.” Und um dies endlich deutlich zu machen, wurde der Bandname nun schlicht zu Bajofondo verkürzt.

Keines der neun Bandmitglieder verkörpert die stilistische Vielseitigkeit wohl so sehr wie Mastermind Gustavo Santaolalla. Der 1952 in Buenos Aires geborene Musiker, Komponist und Produzent begann seine Karriere in den späten 60er Jahren als Gitarrist in der argentinischen Band Arco Iris, die psychedelischen Rock mit heimischer Folklore und Jazzeinflüssen mischte. Schnell stieg Arco Iris zu einer der einfluß- und erfolgreichsten Bands Argentiniens auf und geriet ins Fadenkreuz des Militärregimes. Um Repressionen zu entgehen, ging Gustavo in den 70er Jahren in die USA. Dort traf er auf den ebenfalls expatriierten Landsmann Aníbal Kerpel, mit dem er die Band Wet Picnic gründete und später ins Produzentengeschäft einstieg. Die ersten großen Erfolge verzeichnete das Team Santaolalla-Kerpel Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre mit mexikanischen Rockbands, denen es zu internationaler Bekanntheit verhalf: darunter befanden sich Maldita Vencidad und Café Tacuba. Danach stieg Gustavo Santaolalla – wobei er nach wie vor oft mit Aníbal Kerpel zusammenarbeitete – zum wohl erfolgreichsten Produzenten lateinamerikanischer Rock- und Popmusik auf. Verantwortlich zeichnete er u.a. für Platten von Los Fabulosos Cadillacs, Molotov, Juanes und Paulina Rubio. Daß spanischsprachige Musik in den USA und zunehmend auch Europa salonfähig wurde, ist nicht zuletzt ein Verdienst Gustavo Santaolallas.

Ein ausgesprochen kundiges Händchen bewies Santaolalla auch bei der Produktion von Film-Soundtracks, wobei er sich nicht darauf beschränkte, nur die Musik anderer zu produzieren, sondern auch selbst als Musiker und Komponist aktiv wurde. Für den mexikanischen Regisseur Alejandro González Iñárritu produzierte er die Soundtracks zu drei aufseheneregenden Filmen “Amores Perros” (2000), “21 Gramm” (2003) und “Babel” (2006). Für den brasilianischen Filmemacher Walter Salles schuf er außerdem den Soundtrack zu “Reise des jungen Che – Motorcycle Diaries” (2004) und für den taiwanesisch-amerikanischen Regisseur Ang Lee “Brokeback Mountain” (2005). Nicht nur die Filme ernteten hervorragende Kritiken, sondern auch Santaolallas Soundtracks. Für die Soundtracks von Babel und Brokeback Mountain wurde er zweifacher OSCAR-Preisträger in Folge.

Durchschlagenden Erfolg verzeichnete Santaolalla natürlich auch mit dem Ensemble Bajofondo, das er 2002 mit seinem uruguayanischen Kollegen Juan Campodónico und dem gebürtigen Franzosen Luciano Supervielles gründete. Mit “Mar Dulce” legt Bajofondo nun sein drittes Album vor, das die Vielfalt der musikalischen Einflüsse besser denn je deutlich macht. Als Gäste kann man diesmal internationale Popstars wie Elvis Costello und Nelly Furtado, die spanische Sängerin/Rapperin Mala Rodríguez und den japanischen Bandonéon-Virtuosen Ryota Komatsu hören. Aber auch südamerikanische Größen wie Fernando Santullo (ehemals Vokalist der uruguaynischen Rock- und HipHop-Band Peyote Asesino, der auch Bajofondo-Mitgründer Juan Campodónico angehörte), Gustavo Cerati (in den 80er Frontmann der in ganz Südamerika gefeierten argentinischen Rock-Band Soda Stereo), Juan Subirá (Keyboarder der argentinischen Rock-Band Bersuit Vergarabat) oder die legendäre uruguyanische Diva Lágrima Ríos, die kurz nach diesen (ihren letzten) Aufnahmen leider im Alter von 82 Jahren in Montevideo verstarb.

Musiker: Gustavo Santaolalla – guitar, percussion, lead & backup vocals / Juan Campodónico – programming, beats, samples & guitar / Luciano Supervielle – piano, keyboards & scratches / Javier Casalla – violin / Martín Ferrés – bandoneón / Gabriel Casacuberta – upright & electric basses / Adrián Sosa – drums / Verónica Loza – VJ & vocals

Songs: Grand Guignol / Cristal / Ya no duele (feat. Fernando Santullo) / Hoy (feat. Juan Subirá) /  Pa’ bailar / Pulmon / Fairly (feat. Elvis Costello) / El mareo (feat. Gustavo Cerati) / El anden (feat. Mala Rodríguez) / Infiltrado / Borges y Paraguay / Tuve sol / No pregunto cuantos son / Slippery Sidewalks (feat Nelly Furtado) / Zitarrosa / Chuiquilines (feat. Lágrima Ríos)

(Pressetext)


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Ostseetangoball von Tango Malena am 23 Februar

un loco • 1. Februar 2008 • Archiv

seehotel.jpgDie Gewinner dieses Preisausschreibens, in dem es zwei Eintrittskarten für den Ostseetangoball im Hotel Esplanade im Seebad Heringsdorf auf Usedom zu gewinnen gab, wurden von unserem Verrückten gezogen.

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Patrick Stern – Hafentango [CD]

un loco • 31. Januar 2008 • Gut aufgelegt

hafentango.jpgDer Geheimtipp!

Lesen Sie hier, warum ich die CD, die ich zunächst schaurig fand, nun begeistert höre.

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Daniel Melingo – Deutschlandtournee 2008

un loco • 25. Januar 2008 • Termine
16. April 2008
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17. April 2008
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18. April 2008
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19. April 2008
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Daniel Melingo - PressefotoNach seinem aufsehenerregenden Auftritt auf der internationalen World Music Expo WOMEX in Sevilla, welcher beim Publikum für stehende Ovationen sorgte, wird Daniel Melingo mit seiner 4-köpfigen Band nun sein brandneues Album „Maldito Tango“ live präsentieren.

Dazu wird er in folgenden Städten Halt machen:

  • 16.04. Köln – Stadtgarten
  • 17.04. Hamburg – Fabrik
  • 18.04. Leipzig – UT Connewitz
  • 19.04. Berlin – Ballhaus Rixdorf

siehe auch hier


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Daniel Melingo – Deutschlandtournee 2008

un loco • 25. Januar 2008 • Archiv

Daniel Melingo - PressefotoSoeben schreibt uns Prime Tours & Promotion aus Berlin:

Wir freuen uns im April 2008 Daniel Melingo aus Buenos Aires zum ersten Mal in Deutschland präsentieren zu können.

Nach seinem aufsehenerregenden Auftritt auf der internationalen World Music Expo WOMEX in Sevilla, welcher beim Publikum für stehende Ovationen sorgte, wird Daniel Melingo mit seiner 4-köpfigen Band nun sein brandneues Album „Maldito Tango“ live präsentieren.

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Ostseetango II am 23./24. Februar – Freikarten zu gewinnen.

un loco • 15. Januar 2008 • Archiv

festsaalesplanade.jpg2008 findet der Ostsee-Tango im Hotel Esplanade im Seebad Heringsdorf auf Usedom statt.

An zwei Tagen bietet das Tango Malena aus Hamburg interessante Workshops und einen großen Ostseetangoball im schönen Ballsaal des Hotels Esplanade im alten Kaiserbad Heringsdorf an.

Schöne Strandspaziergänge, tolle Tangorhythmen und Relaxen nach Lust und Laune im Wellness-Paradies oder der Strandkneipe lassen sich an diesem Februar-Wochenende nach persönlicher Vorliebe kombinieren. Mit dem Hotel Esplanade haben Riego und Anita für Euch ein Arrangement “Ostsee-Tango” organisiert – so habt Ihr kurze Wege und größtmöglichen Komfort.

Es werden Workshops für alle Niveaus angeboten. Die Themen gehen vom klassischen Gavito-Stil bis zu den topaktuellen Atrapadas. Kennt Ihr noch nicht ? Na dann umso besser !

Weitere Infos wie immer beim Veranstalter.

Wir dürfen an dieser Stelle zwei Eintrittskarten für den Ostseetangoball, der am Samstag 23.Februar stattfindet, verlosen. Wer Interesse hat und die Karten auch wirklich nutzen möchte, meldet sich bitte per mail bei redaktion@un-loco.de Stichwort “Freikarten Ostseetango”. Viel Erfolg.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Einsendeschluss ist der 26.januar 2008.


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