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	<title>un loco &#187; Gut aufgelegt</title>
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	<description>Tangomagazin eines Verrückten!</description>
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		<title>Putumayo &#8211; Tango Around the World [CD]</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 18:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>un loco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut aufgelegt]]></category>
		<category><![CDATA[Kategorie=CD Rezensierung]]></category>
		<category><![CDATA[Tag=Compilation]]></category>

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		<description><![CDATA[Bock auf 'ne Tangoreise und nur zwanzig Euro in der Tasche? Macht nix! Mit dieser CD bist du auf dem besten Wege zum kosmopolitischen Tanguero / Tanguera. Also bitte Tickets und Passport bereithalten!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.danzaymovimiento.com/shop/product_info.php?cPath=&amp;products_id=85801000271&amp;pid=58" target="_blank"><img src="http://www.un-loco.de/wpblog/wp-content/uploads/2008/05/putumayo.jpg" alt="putumayo.jpg" align="left" width="187" height="187" /></a>Bock auf &#8216;ne Tangoreise und nur zwanzig Euro in der Tasche? Macht nix! Mit dieser CD bist du auf dem besten Wege zum kosmopolitischen Tanguero / Tanguera. Also bitte Tickets und Passport bereithalten!</p>
<p>Die Reise startet im Senegal mit OUSMANE TOURE, der nach dem tragischen Unfall seines Bruders diesen einige Jahre als Frontsänger in der Afro-Pop-Gruppe Touré Kunda vertrat. Die Auskopplung „Dimba“ von Ousmane Toures Soloalbum stellt die musikalische Einleitung zu unserer kleinen Weltreise dar. Vom brüllend heissen Senegal geht es weiter ins ebenso heisse Finnland, zumindest was den Tango oder den Vodkaverzehr angeht. Für Erkundefreaks „Merke: Finnland &#8211; rechts von Schweden.“ Ja, es geht zu M.A.Numminen, dem Kaurismäki der dortigen Tangoszene. Neben seinen, meist mit deutschen Texten versehenen Tangotiteln schreibt er auch (Tango)Bücher. „Kangastus“ , intoniert mit dem Neo Rustic Tango Orchestra, ist ausnahmsweise mal eine schöne Instrumentalnummer, die ebenso schwermütig klingt wie finnischer Vodka schmeckt.</p>
<p>Weiter bringt uns das Weltreise-Allround-Ticket nach Buenos Aires, zu Daniel Melingo. Unser Transportmittel hätte uns genausogut nach Spanien tragen können &#8211; nur für Erdkundefreaks: ein südeuropäischen Land unterhalb Frankreichs &#8211; denn dort hat Daniel Melingo ebenfalls eine Zeit gelebt. Der Titel „Leonel El Feo“ , ein Loblied auf den Tanguero Edmundo Rivero verklingt nicht, ohne uns einen indischen Stempel &#8211; in Form einer ins Arrangement geschmuggelten Tabla &#8211; zu hinterlassen: Genau hinhören! Mehr zu Daniel Melingo gibt es in anderen Beträgen diesen Magazins zu lesen. Also hechten wir zur Brasilianerin Fortuna, die uns nach der Veröffentlichung diverser Alben mit Klezmer, jiddischen Liedern und Ladino-Liedkunst jetzt mit einem schönen Tangoklezmer erfreut: Ihr „Tango Idishe“ basiert auf „Spiele mir a Liedele in Jiddish“.</p>
<p>Von dort wieder zurück nach Buenos Aires, zum Gitarristen, Composer und DJ Federico Aubele, dem Porteño, der es begnadet gut versteht, Tango mit Chill zu mischen, ohne daß der so entstehende Salat ungeniessbar wird und der &#8211; armer Kerl &#8211; noch dazu mit seiner Haarpracht aussieht wie die südamerikanische Ausgabe Atze Schröders. Bereits sein Erstling, erschienen bei den Machern der Thievery Corporation, war herausragend; auf seiner zweiten Scheibe„Panamericana“ findet sich „Pena“, so eine Art Tango-Bolero. Puhh, kleine Pause? Nein, also weiter! Sverre Indris Joner, Pianist, Composer und Producer lockt uns mit Electrocutango nach Norwegen &#8211; links von Schweden. Seit seinem Studium in Oslo ist er Latin-Music-Lover; in Havanna perfektionierte er sein Können und Wissen. Heutzutage spielt er ausserdem noch bei Tango for 3. Sein Titel „Felino“ kommt eindeutig, wie nicht anders zu erwarten, aus der Elektotango-Ecke.</p>
<p>Souflaki und Tzaziki mögen grundsätzlich die Leibspeisen des Duos „Alexis kalofolias und Thanos Amorginos“ sein. Ihr Titel „Gia Ligo“ entfaltet da andere Duftnoten: Loops von Danae Sratigopoulou aus dem Jahre 1948, grooviger Beat, weitere Gewürze a la Art of Noise. Lecker! Der serbische Sänger und Gitarrist Novi Sad lockt uns durchaus mit landestypischen Zutaten in sein Land; dazu spanische, russische und sogar indische Klänge aus Klarinetten und Trompeten, gepaart mit orientalischen Rhythmen, „Gipsy Tango“ eben. Liana kommt aus Portugal, wohnt und arbeitet in ihrer Lieblingsmetropole London. Dort hat sie ihr Album fado.pt erstellt und lässt uns gern daran teilhaben. Ihr Beitrag zur musikalischen Weltreise, “Estrela Da Tarde” (Abendstern), ein Hybrid aus Fado, Tango, Elektro und mehr weiss auf Anhieb zu gefallen.</p>
<p>Auf nach Paris, um dort einen Argentinier zu treffen und zu hören: Juan Carlos Cáceres gräbt die Murga, einen Vorläufer des Candómbe, die wiederum Vorläufer der Milonga, die wiederum Vorläufer des Tango&#8230; Ach lassen wir das. Jedenfalls gräbt er diesen spannenden afrikanischen Tanz aus, um ihn in gefälliger Form zu präsentieren. Stimme wie Melingo, Rhythmus wie Milonga, Na prima. Jetzt nochmal über&#8217;n grossen Teich , ab nach Argentinien zu Hugo Diaz, dem Mann, der statt eines Bandoneons eine Mundharmonika benutzt um den Tango zu weinen. „Mi buenos Aires querido“, um genau zu sein.</p>
<p>So, Passport voller Stempel, tolle Musik im Kopf und in den Beinen, nicht mal 20 Euro bezahlt. Was will man mehr?</p>
<p>Weitere Hörproben gibt&#8217;s wie immer bei <a href="http://www.danzaymovimiento.com/shop/product_info.php?cPath=&amp;products_id=85801000271&amp;pid=58" target="_blank">DyM.</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=querformat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B000VWOUY4" style="border-style: none ! important; margin: 0px ! important" border="0" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Cuarteto Rotterdam &#8211; Yunta De Oro [CD]</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 18:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>un loco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut aufgelegt]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie dürfen sich zu den meistbeschäftigten Tango Orchestern Europas zählen. Ich hatte das Vergnügen, die vier anlässlich des Blind Date Tango live zu erleben und war verblüfft, welchen Druck sie erzeugen. Auf der aktuellen CD "Yunta de Oro" finden sich viele der an jenem Abend gespielten Titel wieder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://www.un-loco.de/wpblog/wp-content/gallery/sammelmappe001/cuarteto_rotterdam_2.jpg" title="" class="thickbox" rel="singlepic148" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.un-loco.de/wpblog/index.php?callback=image&amp;pid=148&amp;width=&amp;height=100&amp;mode=" alt="cuarteto_rotterdam_2.jpg" title="cuarteto_rotterdam_2.jpg" />
</a>
Sie dürfen sich zu den meistbeschäftigten Tango Orchestern Europas zählen. Über 50 Konzerte geben sie Jahr für Jahr. 2004 begegneten sich vier Musiker, die zusammen in den Niederlanden ihr Musikstudium an der „Rotterdam Academy for World Music“ absolvierten. Aus dem gelegentlichen Zusammenspiel wurde schnell das Cuarteto Rotterdam. Seitdem ziehen sie durch Europa um Konzertbesucher und Tangotänzer gleichermassen zu begeistern.</p>
<p>Ich hatte das Vergnügen, die vier anlässlich des <a href="http://www.un-loco.de/blind-date-tango-ein-bericht-386" target="_blank">Blind Date Tango</a> live zu erleben und war verblüfft, welchen Druck sie erzeugen. Ausgefeilte Arrangements lassen das Quartett nach mehr klingen. Rockgitarristen benutzen jede Menge elektronisches Equipment um ihren Sound aufzupeppen und breiter klingen zu lassen. Hier sind es einzig die Arrangements und eine perfekte Spieltechnik. An jenem Abend passierte das Cuarteto alle wichtigen Stationen des Tango. Von der Guardia Nueva über die goldene Zeit der Vierziger hin zum Tango Nuevo Piazzollas bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Alle Titel des Abends waren nach optimaler Tanzbarkeit ausgesucht.</p>
<p>Auf der aktuellen CD &#8220;Yunta de Oro&#8221; finden sich viele der an jenem Abend gespielten Titel wieder. Wer die Möglichkeit hat diese vier Vollblutmusiker live zu erleben sollte sich das Vergnügen gönnen und ruckzuck verschmelzen Hören, Tanzen und Genießen zu einem einzigartigen Erlebnis.</p>
<p>Besonders gut gefallen mir die Di Sarli Nummern Bahia Blanca und Mi Refugio. Gab es je eine filigranere Version der Bahaia Blanca? Desde de Alma, eine stark von Piano und Violine getragene Version des allseits beliebten Vals&#8217; scheint direkt von Rachmaninoff inspiriert zu sein, ohne jedoch den Bezug zum Tango zu verlieren. Coco Nelegattis Milonga del Serafin verwöhnt uns mit vollendeter Tangoharmonie. Die Milonga Divertida strahlt die Leichtigkeit und Fröhlichkeit aus, die zu einer Milonga gehört, die wir im allgemeinen jedoch nur vom Frischkäse aus der Werbung kennen. Daß man sich auch auf getragene Tangos versteht beweist Danzarin, und trotzdem kann man sich des Gefühls nicht erwehren, daß den Musikern selbst hier gelegentlich der fröhliche Schelm im Nacken sitzt. Tristezas De Un Doble A toppt die Schwere und Getragenheit nochmal, kein Wunder &#8211; ist ja schließlich ein echter Piazzolla Titel. Mann, und wenn ich jetzt am Schreibtisch sitzend nochmal Canaro en Paris höre, so schleicht sich sofort die Gänsehaut auf die Arme, denn das schöne Gefühl, das ich beim Tanzen hatte ist sofort präsent.  Danke, Cuarteto Rotterdam!</p>
<p>Auf der CD sind weitere echte Kracher. Hört&#8217;s euch selbst an. Am besten Live!</p>
<p>Hörproben gibt es auf der <a href="http://www.cuarteto-rotterdam.com/" target="_blank">Webseite </a>des Cuarteto und auf unserer <a href="http://www.un-loco.de/musik/hoerproben" target="_blank">Hörprobenseite</a>. Kaufen kann man ebenfalls beim Cuarteto Rotterdam. Oder wie immer selbstverständlich bei <a href="http://www.danzaymovimiento.de/shop/advanced_search_result.php?keywords=cuarteto%20rotterdam&amp;pid=58" target="_blank">DYM</a>.</p>
<p>Cuarteto Rotterdam, das sind Michael Dolak (Bandoneón), Susanne Cordula Welsch (Violine), Judy Ruks (Piano) &amp; Frances Dorling (Kontrabass)</p>
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		<title>Marful &#8211; CD-Empfehlung</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 18:46:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>un loco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut aufgelegt]]></category>
		<category><![CDATA[Instrument=Akkordeon]]></category>
		<category><![CDATA[Kategorie=CD Rezensierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Quadro Nuevo mag, wird Marful lieben. Excellente Musiker aus Galicien sind hier angetreten uns eine Melange aus Rhythmen und Harmonien vergangener Zeiten zu präsentieren. Der typische Klang Marfuls basiert ebenso wie bei Quadro Nuevo nicht zuletzt auf dem Zusammenspiel des diatonischen Akkordeons und der Bassklarinette.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=querformat-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=B000JKA40W&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" align="left" frameborder="0"></iframe>Wer Quadro Nuevo mag, wird Marful lieben. Excellente Musiker aus Galicien sind hier angetreten uns eine Melange aus Rhythmen  und Harmonien vergangener Zeiten zu präsentieren.  Der typische Klang Marfuls basiert ebenso wie bei Quadro Nuevo nicht zuletzt auf dem Zusammenspiel des diatonischen Akkordeons und der Bassklarinette.</p>
<p>Abweichend vom Instrumentarium Quadro Nuevos wird Marful durch eine wunderbare Frauenstimme ergänzt. Ugia Pedreira wärmt uns mit ihrer Stimme, verführt uns, reibt sich an uns, kokettiert mit ihrer Weiblichkeit. Eine echte Bereicherung für eine ohnehin schon wunderbare, perfekt gespielte Musik: Tangos, Vals&#8217;, Habaneras und Pasodobles.</p>
<p>Beim Hören der CD vergeht die Zeit wie im Flug, jede noch so trübe Stimmung ist wie weggefegt. Ein Titel schöner als der andere zu hören, wobei mein Liebling <em>Habaneira da fin</em> ist, kein Wunder. Klingt der Titel doch wie die Essenz guter Quadro Nuevos mit Gesang.</p>
<p>Fazit: Kaufen, Hören, gut Fühlen.</p>
<p>Meinen Lieblingstitel gibt&#8217;s als Hörprobe in voller Länge auf unserer <a href="http://www.un-loco.de/musik/hoerproben">Hörprobenseite</a>, die gesamte CD als Hörprobe bei Amazon.</p>
<p>zeitstempel: 23sep2007 21:46</p>
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		<title>Orquesta Tipica Victor</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 18:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dandy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut aufgelegt]]></category>
		<category><![CDATA[Kategorie=CD Rezensierung]]></category>
		<category><![CDATA[Musikstil=Goldene Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt zwei Arten von Menschen: Moderne und andere. Mich zählt man wohl eher zu den anderen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.un-loco.de/wpblog/wp-content/uploads/2007/08/orquestra_tipica_victor.thumbnail.jpg" title="orquestra_tipica_victor.jpg" alt="orquestra_tipica_victor.jpg" align="left" />Es gibt zwei Arten von Menschen: Moderne und andere.</p>
<p>Mich zählt man wohl eher zu den anderen. Obwohl mit 38 noch jung an Jahren, hängt mein Herz eher an altem Zeug. Autos aus vergangenen Epochen, mechanische Uhren, Herrenschokolade und ja &#8211; alte Tangomusik begeistern mich. Meine alte Kiste fährt mich überall hin und meist jaulen Keilriemen, Kassettenrecorder und Tango um die Wette. Oft gewinnt der Keilriemen, vor allem im Winter, aber jetzt möchte ich euch eine meiner Lieblingskasssetten vorstellen.</p>
<p>Im Handschuhfach haben mindestens zwanzig alte Kassetten ein dauerhaftes Zuhause gefunden, von den meisten kann ich nicht mal sagen, ob ich sie vor Jahren von Schallplatten aufgenommen habe oder ob man sie mir geschenkt hat. Wie dem auch sei &#8211; eine meiner Lieblingskassetten ist mit &#8220;Orc. Tipica Victor&#8221; beschriftet, dazu hab ich ein vergilbtes Einlegeblatt, auf dem die Titel abzulesen sind.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=querformat-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=B000027WUF&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" align="left" scrolling="no" frameborder="0"></iframe>Gleich der Opener &#8211; <em>Pato y negro</em> &#8211; gefällt mir so gut, das ich Peter gebeten habe, es als Hörprobe ins Netz zu stellen. Ein stampfender Rythmus, den selbst der Tangoanfänger sofort in gleichmässige Bewegung umzusetzen weiss, Bandoneon, Klavier und Streicher ergeben das altbekannte Bild. Einiges geht im Rauschen unter. Liegt&#8217;s an der Aufnahme oder am Kassettenrecorder &#8211; wer weiß das schon? Und dann diese Stimme. Roberto Diaz schwingt sich stimmlich in schwindelerregende Höhen. Einfach traumhaft. Dafür gibt es 6 Sterne, auch für dieTanzbarkeit.</p>
<p>Eigentlich sind alle Titel gut. Mir gefallen besonders <em>Coqueta, Fumando espero, Negro, Viejo rincón, La payanca, Re Fa Si</em>, &#8230;.. alle Titel halt.</p>
<p>Die von Peter hochgeladene Hörprobe &#8211; <em>Pato y negro</em> &#8211; findet sich auf der <a href="http://www.un-loco.de/musik/hoerproben">Hörprobenseite</a>, weitere gibt es bei Amazon, siehe oben. Die angezeigte CD entspricht am ehesten meiner alten Kassette.</p>
<p><img src="http://www.un-loco.de/wpblog/wp-content/uploads/2007/06/6sterne.gif" title="6sterne.gif" alt="6sterne.gif" /></p>
<p align="left">&nbsp;</p>
<p><em>Daniel Diegert</em></p>
<p>timestamp: 11aug2007 &#8211; 21:14</p>
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		<title>Daniel Melingo &#8211; Maldito Tango [CD] Rezensierung von &#8220;mim&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 19:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>un loco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut aufgelegt]]></category>
		<category><![CDATA[Album=Maldito Tango]]></category>
		<category><![CDATA[Kategorie=CD Rezensierung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler=Daniel Melingo]]></category>
		<category><![CDATA[Tag=Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Daniel Melingo gehört zu jenen schönen Entdeckungen in meinem Leben, die eine Erkenntnis herbeiführen. In diesem Fall lautet meine Erkenntnis, dass ohne ihn der Tango ärmer wäre. Seine neueste CD „Maldito Tango“ („Verfluchter Tango“) ist für mich ein Schatz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.danzaymovimiento.com/shop/product_info.php?cPath=&amp;products_id=6578771425009&amp;pid=58" title="Hörproben bei DanzaYMoviminento" target="_blank"><img src="http://www.un-loco.de/wpblog/wp-content/uploads/2008/03/melingo_maldito_tango_klein.jpg" alt="melingo_maldito_tango_klein.jpg" align="left" height="109" width="212" /></a><em>Daniel Melingo gehört zu jenen schönen Entdeckungen in meinem Leben, die eine Erkenntnis herbeiführen. In diesem Fall lautet meine Erkenntnis, dass ohne ihn der Tango ärmer wäre.Seine neueste CD „Maldito Tango“ („Verfluchter Tango“) ist für mich ein Schatz. Ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art, denn er schafft es, Bilder, Assoziationen und Gefühle wiederzugeben und auch hervorzurufen. Die CD fängt mit dem Titel „En un bondi color humo“ an („In einem Bondi mit der Farbe des Rauches“). „Bondi“ wird in Buenos Aires der öffentliche Bus (bus colectivo) genannt, der immer überfüllt ist, oft keine festen Fahrtzeiten hat und gleichzeitig geliebt und gehasst wird. Melingo erzählt singend eine kleine Geschichte über einen jungen Mann, der im „Bondi“ einen Streit anfing, der Streit führte zu einer Prügelei, ein Offizier kam und nahm ihn mit. Und der „Bondi“ setzte seine Fahrt fort&#8230;.</em></p>
<p>Diesen excellent beschreibenden, gefühlvollen prosaischen Text verfasste unsere Tangofreundin &#8220;mim&#8221; für das Salzburger Tangomagazin Panchotango. Die von Ihr gesetzten Schwerpunkte betonen den Text, wohingegen ich die musikalische Betrachtung in den Vordergrund gerückt habe. Das führt zu einer idealen Ergänzung der beiden Rezensierungen. Aus diesem Grund verweise ich gerne auf das Magazin und ermuntere euch, &#8220;mim&#8221; virtuell zu besuchen um in den Genuss des gesamten Textes zu kommen.</p>
<p>Gesamten Text im Tangomagazin Panchotango <a href="http://www.kittl.at/PanchoTango/DE/Musik.html#MelingoMalditoTango" target="_blank">lesen</a>&#8230;</p>
<img src="http://www.un-loco.de/wpblog/?ak_action=api_record_view&id=369&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Melingo &#8211; Maldito Tango [CD]</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 19:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>un loco</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Album=Maldito Tango]]></category>
		<category><![CDATA[Instrument=Bandoneon]]></category>
		<category><![CDATA[Instrument=Gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[Kategorie=CD Rezensierung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler=Daniel Melingo]]></category>
		<category><![CDATA[Tag=Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsart=Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 4.April wird die neue Scheibe von Daniel Melingo in Deutschland veröffentlicht werden. Nun, dieser Kerl hat bisher alle möglichen Attribute erhalten, meist liest man vom Tango-Punk und von einer Stimme wie Tom Waits. Mir ist das egal; ich höre die CD vorurteilsfrei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.danzaymovimiento.com/shop/product_info.php?cPath=&amp;products_id=6578771425009&amp;pid=58" title="Hörproben bei DanzaYMoviminento" target="_blank"><img src="http://www.un-loco.de/wpblog/wp-content/uploads/2008/03/melingo_maldito_tango_klein.jpg" alt="melingo_maldito_tango_klein.jpg" /></a></p>
<p><font size="+2">Ein Diamant für weniger als 20 Euro!</font></p>
<p><em>Am 4.April wird die neue Scheibe von Daniel Melingo in Deutschland veröffentlicht werden. Nun, dieser Kerl hat bisher alle möglichen Attribute erhalten, meist liest man vom Tango-Punk und von einer Stimme wie Tom Waits. Mir ist das egal; ich höre die CD vorurteilsfrei.</em></p>
<p>Furztrocken, ohne technischen Schnickschnack erreichen mich die ersten Töne von &#8220;En un Bondi Color Humo&#8221;, mit denen gleich wieder der Schelm durchschimmert. Eine Musik, mit einer Fröhlichkeit wie man sie zum Beispiel mit dem Soundtrack zum thematisch sehr traurigen Kinofilm &#8220;Zug des Lebens&#8221; assoziiert. Zigeunermusik eben, so hätte man es früher genannt. Gipsymusik, heute? Naja, nicht wirklich. Um genau zu sein, hat er eine Milonga geschickt in diese Musik verpackt.</p>
<p>&#8220;Julepe en la Tierra&#8221; kommt mit gleicher Fröhlichkeit daher. &#8220;A Lo Magdalena&#8221;, ein Tango, ist handgemachte Musik, mit französischem Akzent. Klingt ein bisschen nach &#8220;El Motivo&#8221;, es stellt sich mir die Frage wer die quäkige Stimme singt und ob es sich dabei um eine Persiflage handelt. &#8220;Se Igual&#8221;, ebenfalls ein Tango und genau wie der Vorgängertitel gut tanzbar, lässt uns wieder an die vielen Seine-Brücken denken. Die Stimme ist ohne Zweifel das Besondere an den bisherigen Titeln. Ich will mich nicht in die Schlange der Tom-Waits-Vergleicher einreihen, aber die Stimme ist schon, Verzeihung, geil.</p>
<p>Kaum habe ich diesen Satz geschrieben folgt das erste instrumentale Stück, &#8220;Luisito&#8221;, das es in sich hat, es marschiert, Melingo pfeift, das Saxophon singt. Na bitte, so soll es sein. Tango der Herz und Beine trifft.</p>
<p>Grad hab ich mich eingehört und glaube den restlichen Verlauf der CD erahnen zu können, da straft Melingo mich gnadenlos ab. &#8220;Chadigo&#8221; beginnt wie eine der zahlreichen von Gitarren getragenen Milogas, wie z. Bsp Zitarrosa unzählige gespielt hat, aber bereits nach einigen Takten schimmert die Westerngitarre &#8211; &#8220;Spiel mir das Lied vom Tod&#8221; lässt grüssen &#8211; gnadenlos durch. Mönchsgesang trägt den Titel weiter zu einem Heavymetall Riff, das allerdings auf der Bratsche ertönt. Beim zweiten Hören stelle ich fest, daß unter die Bratsche tatsächlich eine Bratgitarre á la Metallica gemischt wurde. (ob die Bratsche daher ihren Namen hat?)</p>
<p>&#8220;Pequeño Paria&#8221; beginnt mit psychedelischen Tönen, wie die sehr frühen Pink Floyd. Doch schon nach wenigen Momenten trägt mich das Schlagzeug weiter zum A-capella-Chor.  Südamerikanische Gospelgesänge sind schlafmützig gegen das, was Daniel Melingo und seine Freunde hier bieten. Ich kann nicht anders. Mein ganzer Körper wippt im Rhythmus der Musik, die sich mittlerweile zum A-capella-Gesang gesellt hat. Mann, diese Stimme fängt einen wirklich ein! Wie nicht anders zu erwarten, schliesst der Titel mit psychedelischen Effekten. Keine &#8220;Bügelmusik&#8221; für meine Frau.</p>
<p>Mit &#8220;Mont Martre de Hoy&#8221; kehren wir zum guten, alten Tango zurück. Gitarre, Geige, Bandoneon und Klarinette bestimmen das Bild. Darin eingebettet, eine Stimme die man unter Tausenden erkennt. Doch halt, die Geschwindigkeit täuscht einen Tango vor -der Scharlatan singt in Wirklichkeit eine langsame Milonga. &#8220;Cuando la Tarde de Inclina&#8221; verwöhnt uns ebenfalls mit all den Zutaten, die einen guten Tango kochen lassen. Umrühren. Fertig! Melingo hat Alles bestens abgeschmeckt.</p>
<p>&#8220;Eco il Mondo&#8221; ist, um im Bild zu bleiben, eine Nachspeise, die manchem schwer im Magen liegen wird. Mit über zwölf Minuten nicht gerade kurz, zeichnet Melingo Stimmungen. Mit seiner Stimme. Mit dem Kontrabass. Und mit Vogelgezwitscher. Minutenlang. Zuerst ist mir der Titel wegen des Vogelgezwitschers ziemlich auf die Nerven gegangen. Ja, das kommt davon, wenn man zu rezensierende Platten im Auto auf dem Weg zum Kunden hört. Mittlerweile habe ich den Titel auf einer ordentlichen Steroanlage gehört. Nun, er gefällt mir jetzt besser. Mim, eine befreundete Redakteurin hat mit ihrer Sichtweise ebenfalls dazu beigetragen, den Titel besser zu verstehen. Ich will Ihrer Schilderung nicht vorgreifen, daher freue ich mich schon jetzt auf ihre Rezensierung auf <a href="http://www.panchotango.at" target="_blank">www.panchotango.at</a> .</p>
<p>Die letzten Töne dieser konzeptartigen CD verhallen im Wohnzimmer. Was bleibt mir nun als Fazit? Das ganze Melingo-ist-der-Punker-der-Tangoszene-Gequatsche trifft aus meiner Sicht, zumindest für diese CD in keinster Weise zu. Melingo ist ein Künstler mit ernsten Ambitionen, möglicherweise gar mit politischen, denn in &#8220;Pequeño Paria&#8221; singt er von verlorenen Kindern. Die Übersetzung des Textes reiche ich noch nach. Seine Musik ist mal fröhlich, mal ernst. Immer authentisch, handgemacht, meist eher trocken, ohne grosse Studioeffekte abgemischt. Es gelingt Melingo mit dieser CD der Tangokultur elf weitere Titel hinzufügen. Jeder ein Unikat. Auch ohne Melingos Stimme haben die Titel einen eigenen Character. Mit seiner Stimme sind es nicht einfach Unikate. Es sind Diamanten. Seine Arrangement sind auf das Wesentliche reduziert und  dennoch sehr detailgetreu inszeniert. Es sind nicht immer glatte und althergebrachte Harmonien, die Melingo uns präsentiert. Gelegentlich verlässt er die ausgelatschten Pfade der Tangoharmonien, bedient sich in anderen Genres. Trotzdem, irgendwie denke ich beim zweiten, dritten Hören: &#8220;Ja, so fühlt es sich gut an!&#8221;.</p>
<p>Diese CD markiert einen Meilenstein in Melingos Biographie und legt die Messlatte für anspruchsvollen, eigenständigen, zeitgenössischen Tango in schwindelnde Höhen. Insgesamt stelle ich fest, daß Melingo einer Strömung des neuen Tango zuzurechnen ist, die weder mit Tanghetto, Bajofondo oder Otros Aires noch mit Fernando Otero und schon garnicht mit den üblichen Orchestra Tipica kompatibel ist.  Es ist spannend zu beobachten, daß Tangomusik lebt, sich weiterentwickelt und in unterschiedliche Strömungen divergiert.</p>
<p>Sobald die CD draussen ist, sollte sich jeder für kleines Geld einen dieser Diamanten sichern. Wer will kann sich die Collection persönlich auf der <a href="http://www.un-loco.de/daniel-melingo-deutschlandtournee-2008-297">Deutschlandtournee </a>vorführen lassen.</p>
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		<title>Augsburger Puppenkiste &#8211; Katze mit Hut [DVD]</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 18:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>un loco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut aufgelegt]]></category>
		<category><![CDATA[Skurril]]></category>
		<category><![CDATA[Musikstil=Weltmusik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, dies ist immer noch ein Tangomagazin. Und dennoch - oder gerade darum schreibe ich gern über folgende DVD! .... Wenn man seinen Kindern und sich selbst eine Freude bereiten will, ist man mit dieser DVD bestimmt besser beraten als mit manch aktueller Zeichentrickproduktion.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3898441199?ie=UTF8&amp;tag=querformat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3898441199"><img src="http://www.un-loco.de/wpblog/wp-content/uploads/2008/03/augsburger_puppenkiste_katze_mit_hut.jpg" alt="augsburger_puppenkiste_katze_mit_hut.jpg" width="258" align="left" height="367" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=querformat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3898441199" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important" width="1" border="0" height="1" />Ja, dies ist immer noch ein Tangomagazin. Und dennoch &#8211; oder gerade darum schreibe ich gern über folgende DVD!</p>
<p>Am Wochenende gab&#8217;s für unsere Kinder &#8220;Katze mit Hut&#8221; der Ausgburger Puppenkiste. Liebevoll inszeniert, wie man es von Oehmischens Marionetten Theater nicht anders erwartet. Völlig überrascht habe ich zum ersten mal die mindestens ebenso schöne Hintergrund- und Szenenmusik von Hermann Kropatschek wahrgenommen.  Handgemachte Musik, teilweise durch die Tuba <span id="more-337"></span>mit bayrischer Färbung, oft jedoch mit Violine und Klarinette nach Tangosalon klingend. Es gibt Walzer, Tango geeignete 4/4 und orientalische Klänge.</p>
<p>Wenn man seinen Kindern und sich selbst eine Freude bereiten will, ist man mit dieser DVD bestimmt besser beraten als mit manch aktueller Zeichentrickproduktion.</p>
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		<title>Patrick Stern &#8211; Hafentango [CD]</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 19:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>un loco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut aufgelegt]]></category>
		<category><![CDATA[Album=Hafentango]]></category>
		<category><![CDATA[Kategorie=CD Rezensierung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler=Patrick Stern]]></category>
		<category><![CDATA[Musikstil=Tango Canción]]></category>
		<category><![CDATA[Ort=Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Geheimtipp! Lesen Sie hier, warum ich die CD, die ich zunächst schaurig fand, nun begeistert höre. Sie haben noch nie von Ihm  gehört? Ich auch nicht! Kommen Sie schon, steigen Sie ein, fahren Sie ein Stück mit, hören wir uns den Hafentango gemeinsam an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="hafentango.jpg" href="http://www.hafentango.de" target="_blank"><img src="http://www.un-loco.de/wpblog/wp-content/uploads/2008/02/hafentango.jpg" alt="hafentango.jpg" width="239" height="216" align="left" /></a><span style="font-size: xx-small;">Der Geheimtipp!</span></p>
<p>Lesen Sie hier, warum ich die CD, die ich zunächst schaurig fand, nun begeistert höre.<span id="more-302"></span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Zunächst Ablehnung</span></p>
<p>CD von Patrick Stern &#8211; Hafentango. Haben Sie noch nie gehört? Ich auch nicht! Was er spielt? Schlager? Ein Schifferklavierquäler, vermuten Sie? Um ehrlich zu sein, habe ich keine Vorstellung, was mich erwartet. Kommen Sie schon, steigen Sie ein, fahren Sie ein Stück mit, hören wir uns den Hafentango gemeinsam an. &#8220;Patrick Stern singt Tango Klassiker auf Deutsch&#8221;, so sagt es die CD-Hülle.  &#8220;Ein neuer Hans Albers?&#8221; geht es mir durch den Kopf. &#8220;Udo Lindenbergs unehelicher Sohn?&#8221; Doch diese  Gedanken verwerfe ich fix und fahre los. Außer seiner Homepage und einem auf Klischees aufbauenden Verriss von Herrn Buntenbach hatte ich im Netz nix über ihn finden können.</p>
<p>Die Autofahrt wird lang dauern, also CD rein und los gehts. Mit einem kraftvollen, vom Orchesta Tipica El Afronte gespielten Tango beginnt die Musik. Gefällt mir! Ein paar Takte später setzt die Stimme ein. Ungewohnt. Deutscher Text. Naja, denke ich. Die Stimme ist anders als erwartet: Zu dünn? Zu hoch? Schief? Ich kann es nicht sagen. Trotzdem ungewohnt. Ich fahre über die Landstrasse als der zweite Titel einsetzt. Schon am Intro erkenne ich &#8220;Malena&#8221;. Klassisch gespielt. Schöner Klang des Orchesters. Der Einsatz der Stimme ist diesmal angenehmer als beim ersten Titel. Trotzdem will der Funke der Begeisterung nicht sofort überspringen. Tja, wir Westfalen brauchen halt etwas länger für alles. Titel Nummer drei &#8220;El motivo&#8221; zieht an mir genauso vorbei wie die Landschaft auf der Autobahn.  Weitere Titel folgen. Permanent bin ich hin und hergerissen. Die Tangos sind allesamt gefühlvoll gespielt, mit viel Liebe zum Detail arrangiert, von echten Könnern, so wie erwartet.</p>
<p>Mit dem Ende der Scheibe schalte ich das Autoradio ab, fahre stumm weiter, versuche die Musik in mir nachzufühlen.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Dann Irritation</span></p>
<p>Köln habe ich jetzt hinter mir gelassen und sitze immer noch schweigend und nachdenklich im Auto. An der nächsten Raststätte geht es runter von der Autobahn, Kaffee trinken. entspannen. Die von Regen und Kinderhänden verschmierten Fensterscheiben des Bistros gestatten mir einen verschleierten Blick auf den regennassen, trostlosen Parkplatz. Das Radio der Raststätte plappert vor sich hin: &#8220;&#8230;in den Höhenlagen vereinzelt Sichtbehinderungen durch Nebel.&#8221; &#8220;Nebel, Nebel, Nebel der Elbe, hältst mich fest in der Erinnerung&#8230;&#8221; Sanft wie die Erinnerung an die erste Liebe schleichen sich Melodie und Text in mein Bewusstsein. Meine Kopf wiegt langsam hin und her, ich summe &#8220;Niebla del Riachuelo, amarrado el recuerdo, yo sigo esperando&#8230;&#8221;</p>
<p>Während die Melodie in mir weiter lebt, vollführe ich Gehübungen auf dem langen Flur zum Klo. &#8220;Nebel der Elbe, da dada da da daada&#8221;  und es geht Richtung Parkplatz. Leise singe ich vor mich hin, gehe langsam weiter, vedopple, verharre, gehe weiter. die automatische Aussentür öffnet sich. Ich gehe raus, zum Auto. &#8220;Mist!&#8221;, es regnet wie Sau und ich Tangojunkie habe nix besseres zu tun, als im Puls der Musik zum Auto zu gehen. Naja, so schlecht kann die CD nicht gewesen sein. &#8220;Play it again, Sam!&#8221;</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Schliesslich Faszination</span></p>
<p>Koblenz liegt in weiter Ferne und das Autoradio dudelt die CD bereits zum zweiten Mal. Deutsche Texte zur Tangomusik sind ungewohnt, aber schön. Besonders wenn es sich um echte Klassiker wie zum Beispiel Malena handelt. Patrick Stern zieht mich mit seinem Gesang in seinen Bann. Je mehr Titel ich höre, desto besser gefällt mir die Scheibe. Alle, wirklich alle Titel sind excellent von seinen beiden Begleitorchestern eingespielt. Herausragend schön sind die Titel &#8220;Malena&#8221;, &#8220;Der Trostpreis (El Motivo)&#8221;, selbstverständlich &#8220;Uruguay&#8221;, eine Adaption des Zitarrosa Titels &#8220;Barrio Sur&#8221;, &#8220;Nebel der Elbe (Niebla del Riachuelo)&#8221;, &#8220;Alter Geiger (Viejo Ciego)&#8221;, &#8220;Hotel Victoria&#8221;. Stop! Meine Güte, ich bin soeben im Begriff, alle Titel dieser CD als herausragend schön aufzuzählen. Muss mir das nicht peinlich sein? Nein! Denn die ursprüngliche Ablehnung, hervorgerufen durch seine markante Stimme kombiniert mit deutschen Texten. ist nun durch eben diese Stimme in Faszination umgeschlagen. Übrigens hatte ich in meiner Aufzählung den Titel &#8220;La Cumparsita&#8221; explizit ausgenommen. Der Titel ist witzig, selbstironisch und stellt die neuen Leiden des jungen Tangotänzers augenzwinkernd dar.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Fazit</span></p>
<p>Patrick Stern lebt und arbeitet in Hamburg. Er beweist mit seiner CD Hafentango eine gehörige Portion Mut. Er setzt auf Qualität, auf klassische Tangos. Seine Musik ist der Tango-Canción, ja, mehr noch. Eine Musikrichtung, die ich im positiven Sinne Tango-Chanson nennen würde. Ein Tangomusikstil, der sowohl für Freunde des &#8220;Gehens zur Musik&#8221; als auch für Musikliebhaber interessant sind. Patrick Stern hat mit dieser CD seinen Beitrag zur Fortführung der Tangokultur geschaffen. Er fordert seine Hörer, wie im Chanson üblich, durch häufige Reibung der Stimme an der instrumentalen Melodieführung. Daher lässt sich seine markante Stimme durchaus als &#8220;Die männliche Version der Hildegard Knef&#8221; beschreiben: Mit Charakter, hohem Wiedererkennungswert und charmanten Sprüngen. Die perfekt eingespielten Tangos, Patrick Sterns Stimme und auf deutsch vorgetragene Tangolyrik bilden auf dieser CD eine wundervolle Einheit. Das aufwändig gestaltete Booklet mit den Texten rundet den Eindruck ab. Ich freue mich schon darauf zu einem seiner Titel Live zu tanzen.</p>
<p>Auf Patrick Sterns <a href="http://www.hafentango.de" target="_blank">Homepage</a> gibt es zu allen Titeln kurze Hörproben. Für unsere registrierten Leser gibt es &#8220;Der Trostpreis&#8221; in kompletter Länge zu hören.</p>
<p><p><div style="background-color:#EAEAEA"><H4>nur f&uuml;r angemeldete Benutzer ...</H4><p>Dieser graue Block verbirgt eine H&ouml;rprobe und ist nur f&uuml;r angemeldete Benutzer sichtbar. <br>Bitte <a href="http://www.un-loco.de/wpblog/wp-login.php">melde dich an.</a> Falls du noch keinen Zugang hast, so <a href="http://www.un-loco.de/wpblog/wp-register.php">registriere</a> dich bitte. <br>Registrierte Benutzer haben Zugang zu erweiterten Inhalten. Der Zugang ist selbstverst&auml;ndlich kostenlos.<br><a href="http://www.un-loco.de/privat-nur-fuer-freunde" _target="blank">Hier</a> gibt es mehr Info zu dem Thema.</p></div><br /></p>
<hr />Weitere Suchbegriffe:<br />
hamburg,tango,chanson,tangochanson,deutscher tango, tango auf deutsch,malena,trostpreis, hotel victoria</p>
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		<title>Van Esbroeck &#8211; Masondo &amp; Sexteto Tango al Sur [CD]</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 18:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>un loco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut aufgelegt]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Kategorie=CD Rezensierung]]></category>
		<category><![CDATA[Land=Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Musikstil=Folkmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Tag=Chacarera]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten habe ich eine Tango-CD mit so viel einfühlsamer Musik gehört, wie diese hier. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, daß mich einige Lieder dieser Scheibe sehr anrühren. Es ist die Mischung aus Stimme, Gitarre, Bandoneon und Geige, die den Ton sehr melancholisch werden lässt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.danzaymovimiento.de/shop/product_info.php?manufacturers_id=2459&amp;products_id=8289771001007&amp;pid=58" title="Van Esbroeck bei DYM.de" target="_blank"><img src="http://www.un-loco.de/wpblog/wp-content/uploads/2008/01/van_esbroeck.jpg" alt="van_esbroeck.jpg" align="left" /></a>Selten habe ich eine Tango-CD mit so viel einfühlsamer Musik gehört, wie diese hier. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, daß mich einige Lieder dieser Scheibe sehr anrühren. Es ist die Mischung aus Stimme, Gitarre, Bandoneon und Geige, die den Ton sehr melancholisch werden lässt. Selbige Zutaten schaffen es jedoch auch, die ein oder andere Milonga fröhlich und eine Chacarera ländlich, erdig klingen zu lassen.</p>
<p>Offenbar schreibt der Tango die unmöglichsten Geschichten und zimmert gar hanebüchene Lebensläufe oder Karrieren zusammen. So zum Beispiel die des Flämen Dirk van Esbroeck, der am 1. Juni 1946 in Gent geboren wurde. Kurz darauf übersiedelten seine Eltern nach Argentinien. Mit 18 Jahren kehrte er zurück nach Belgien und wurde Musiker. Er verstand es auf einmalige Art und Weise flämische Folklore mit argentinischem Tango zu mischen. Leider verstarb er in 2007 im Alter von 60 Jahren. (<a href="http://www.flanderninfo.be/cm/flanderninfo.be/Land%2Bund%2BLeute/Kultur/070523%2BDirk%2BVan%2BEsbroeck%2Bist%2Btot" target="_blank">Nachruf auf flanderninfo.be</a>)</p>
<p>Die hier vorliegende CD ist bereits von 1989. Nun, meine Zeit ist begrenzt und statt weiter nach Worten zu ringen, würde ich gern auf Hörproben im Netz verweisen, doch &#8220;sowas&#8221; geht offenbar nicht so gut. Nur der für Tangoliebhaber zuständige Versender <a href="http://www.danzaymovimiento.de/shop/product_info.php?manufacturers_id=2459&amp;products_id=8289771001007&amp;pid=58" target="_blank">Danza y Movimiento</a> hat die CD noch im Programm, jedoch leider auch ohne Hörprobe. Daher stelle ich hier mal meinen Lieblingstitel ein: &#8220;<a href="http://www.un-loco.de/musik/hoerproben" title="Hörprobenseite" target="_blank">Lied Van Welk Verdriet</a>&#8220;, der nicht von ungefähr ein bisschen wie Alfredo Zitarrosas &#8220;Violin de Becho&#8221; klingt. Ob die beiden sich kannten?</p>
<h3>Nachtrag</h3>
<p>Bei all meiner Begeisterung habe ich einiges vergessen zu erwähnen. Nun, es war spät und Zeit zum Schreiben hatte ich nicht wirklich. Was fehlt also noch?</p>
<p>Das wunderschöne Gitarrenspiel habe ich bisher nur am Rande erwähnt. Wer das Spiel der Konzertgitarre mag und &#8211; das setze ich bei Lesern unseres Magazins voraus &#8211; irgendeine Affinität zum Tango hat, kommt doppelt auf seine Kosten. Bei vielen Titeln trägt die Gitarre sehr angenehm, einige Titel sind gar Gitarrensoli. Wenn ich es so recht überlege kann ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für Gitarre spielende Tangueros bzw. für Tango tanzende Guitarristas geben.</p>
<p>Insgesamt sind die Titel der Platte sehr gefühlvoll, es soll hier aber nicht der Eindruck entstehen, es handle sich um eine akustische Einschlafhilfe. Die Milongas haben etwas fröhlich beschwingtes und die Candombe-Milonga&#8221;Rookgordijnen&#8221; fetzt richtig.</p>
<p>Titel Nummer Zehn ist eine kraftvolle Chacarera Doble, die wirklich Lust aufs Chacarera Tanzen macht. &#8220;Bandoneón Arrabalero&#8221; und &#8220;La Vuelta A La Manzana&#8221; sind zwei klassisch, marschierende, schmalzige, aber dennoch &#8211; oder gerade deshalb &#8211; liebenswerte Tangos.</p>
<p>So, bevor der Nachtrag deutlich länger ausfällt als der Originalbeitrag beende ich ihn.</p>
<p>[display_podcast]</p>
<p>Weitere Suchbegriffe: esbrock, esbröck, esbroek,masondo,masando,sexteto al sur,sexteto tango al sur,</p>
<img src="http://www.un-loco.de/wpblog/?ak_action=api_record_view&id=347&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Norbert Gabla &#8211; TangoJazzTrio</title>
		<link>http://www.un-loco.de/norbert-gabla-tangojazztrio-253</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 19:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>un loco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut aufgelegt]]></category>
		<category><![CDATA[Kategorie=CD Rezensierung]]></category>
		<category><![CDATA[Musikstil=Jazz]]></category>

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		<description><![CDATA[
Durch die Vorankündigung zum Neujahrsempfang im Piesberger stiess ich soeben auf Andreas Blüml und Norbert Gabla, die dort als Duo auftreten.
Ich habe mir die Webseiten der beiden Musiker angesehen und vor allem angehört und &#8211; bin sehr beeindruckt. Insbesondere was Norbert Gabla mit seinem TangoJazzTrio inszeniert ist fantastisch. Ich hab im Moment überhaupt keine Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.un-loco.de/wpblog/wp-content/uploads/2008/01/gabla_tango.jpg" alt="Norbert Gabla - Bandoneon" align="baseline" height="113" width="462" /></p>
<p>Durch die Vorankündigung zum <a href="http://www.un-loco.de/?p=250">Neujahrsempfang im Piesberger</a> stiess ich soeben auf Andreas Blüml und Norbert Gabla, die dort als Duo auftreten.</p>
<p>Ich habe mir die Webseiten der beiden Musiker angesehen und vor allem angehört und &#8211; bin sehr beeindruckt. Insbesondere was Norbert Gabla mit seinem TangoJazzTrio inszeniert ist fantastisch. Ich hab im Moment überhaupt keine Zeit mehr zu schreiben, darum lasse ich es erstmal mit diesem Hinweis gut sein. Gern werde ich die entsprechende CD hier im Magazin vorstellen.</p>
<p>Vorab gibts schon mal den Link zu Norbert Gablas Seite mit den <a href="http://www.gabla.de/pages/musik.html" target="_blank">Hörbeispielen</a>.</p>
<p>Eine Hörpröbe gibt&#8217;s &#8211; sein Einverständnis vorausgesetzt &#8211; weiter unten.</p>
<p>[display_podcast]</p>
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